Bier & Kälte das Gicht-Risiko zu Karneval

Eine Purinhaltige Ernährung ist sicher nicht der einige Faktor welcher Gichtschübe auslösen kann. Kälte und Alkohol spielen neben deftigen und Purinhaltigen Nahrungsmitteln einer der größten Rollen bei Gichtattacken. Diese unheilige Allianz hat jetzt in der Karnevalszeit Hochsaison. Jedoch können Narren und Jecken mit Gicht mit Hilfe dieser Vorsichtsmaßnahmen   den Frohsinn trotzdem genießen.
 

Harnsäure ist eine giftige Abfallsäure, die beim Stoffwechsel von Purinen geformt wird. Wenn zu viel Harnsäure im Blut produziert wird, oder wenn die Harnsäure nicht ausreichend aus dem Blut ausgeschieden werden kann, häuft sie sich im Körper an. Da das Blut die Harnsäure zur Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichts loswerden muss, setzt der Körper die überschüssige Harnsäure in feste Form (Harnsäurekristalle) um. Wenn die Harnsäurekristalle sich in den Gelenken absetzen, können sich diese entzünden und es entsteht Gicht.  
 

Kälte bietet diesen Kristallen beste Bedingungen und kann daher der Auslöser von starken Gichtschmerzen sein. Karnevalisten, sollten also ein Kostüm für den Straßenkarneval auswählen, welches sie bis hinunter zu den Zehen warm hält.
 

Alkohol behindert die Ausscheidung überschüssiger Säuren und lässt den Harnsäuregehalt im Blut steigen. Noch dazu enthält das Lieblingsgetränk vieler Karnevalisten – das Bier – selbst sehr viel Purin und erhöht den Purin Gehalt im Körper noch mehr.
 

Leider stecken auch in der leckeren Erbsensuppe, die häufig bei Karnevalszügen angeboten wird, viele Purine. Wer also schon Probleme mit Gicht hat, ernährt sich also besser von anderen „gesünderen“ Nahrungsmitteln und passt mit dem Alkoholverzehr eher auf. Das tut dem Frohsinn keinen Abbruch und beugt gleichzeitig sowohl dem Kater am folgendem Morgen als auch einer Gichtattacke vor.
 

Wir haben hier für Sie eine kostenlose Nahrungsmitteltabelle zusammengestellt, wo Sie sehen können welche Nahrungsmittel besonders Purinhaltig sind.