Was darf bei Gichtpatienten in die Schuhe?

Lasst uns froh und munter sein... zu Nikolaus stellen viele Kinder einen Schuh oder einen Teller vor ihre Tür. Schließlich heißt es, dass der Nikolaus den Kindern in der Nacht vor seinem Feiertag Süßigkeiten oder kleine Geschenke bringt. 
 

Aber dürfen Gichtpatienten von der Nikolausschokolade mit naschen?
 

Ist Schokolade bei Gicht bedenklich?
 

Um der Frage, ob Schokolade bei Gicht oder einer entsprechenden Veranlagung erlaubt ist, auf den Grund zu gehen, stellt sich die Frage nach den Purinen in der Schokolade.
 

Über purinreiche Ernährung haben wir ja schon öfter gesprochen. Wenn es sich nicht um eine angeborene Erkrankung handelt, schleicht sich die Gicht über die Jahre durch falsche Ernährung in Körper ein.
 

Werden über einen langen Zeitraum zu viele Nahrungspurine aufgenommen, steigt der Harnsäuregehalt im Blut, denn Purine werden im Körper zu Harnsäure abgebaut.


Viele Harnsäurekristalle, die nicht rechtzeitig oder in ausreichender Menge ausgeschieden werden, verbinden sich zu kleinen knötchenartigen Inseln, den sogenannten Gichtknoten oder auch Gicht-Tophi. Und diese Knötchen, quasi Klumpen aus vielen, vielen Harnsäurekristallen, lagern sich am Gelenk ab und sorgen dort für chronische Gelenkentzündungen oder auch Nierensteine.


Zur Freude der Patienten ist zu sagen, dass Schokolade von einem niedrigen Purin-Gehalt gekennzeichnet ist.


Auch wenn Schokolade mit einem geringem Purin Gehalt eingestuft wird, heißt dies nicht, dass große Mengen hier von verzehrt werden sollten. Auch kleine Mengen an Purin in einzelnen Lebensmitteln können zu einem erhöhten Harnsäurespiegel führen. Bei allzu unachtsamem Essen und Trinken besteht die Gefahr, dass es zu einer Gichtattacke.